GMÖ

Gemeindedienst für Mission und Ökumene

Essen 2010 / Foto: Leo Drummond

Der Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) ist eine Einrichtung in den Kirchenkreisen der Ev. Kirche im Rheinland. Ziel der Arbeit des GMÖ ist es, das Engagement der Kirche für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung im globalen Horizont zu fördern und zu unterstützen. Dabei arbeiten wir intensiv mit unseren weltweiten Partnerkirchen zusammen.




die Handy Aktion

gebrauchte Mobiltelefone sammeln-durchblicken-handeln

Handy Aktion

Die HANDY-AKTION NRW zeigt die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Handyproduktion auf und geht folgenden Fragen nach: Unter welchen Bedingungen werden Mobiltelefone hergestellt? Welche Möglichkeiten der Weiternutzung, des Reparierens, Recyclings gibt es? Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir, die Unternehmen, die Politik?
Handys sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehr als 35 Millionen neue Handys gekauft. Jedes Gerät wird nur ca. 18 Monate genutzt und dann durch ein neues ersetzt. Allein Handys verursachen so jährlich mindestens 5.000 Tonnen Elektronikschrott.
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Weltgebetstag - "Was ist denn fair?"

03.03. 2017
Philippinen

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Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen
„Was ist denn fair?“ Diese Frage beschäftigt uns, wenn wir uns im Alltag ungerecht behandelt fühlen. Sie treibt uns erst recht um, wenn wir lesen, wie ungleich der Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. In den Philippinen ist die Frage der Gerechtigkeit häufig Überlebensfrage. Mit ihr laden uns philippinische Christinnen zum Weltgebetstag ein. Ihre Gebete, Lieder und Geschichten wandern um den Globus, wenn ökumenische Frauengruppen am 3. März 2017 Gottesdienste, Info- und Kulturveranstaltungen vorbereiten.
Die über 7.000 Inseln der Philippinen sind trotz ihres natürlichen Reichtums geprägt von krasser Ungleichheit. Viele der über 100 Millionen Einwohner leben in Armut. Wer sich für Menschenrechte, Landreformen oder Umweltschutz engagiert, lebt nicht selten gefährlich. Ins Zentrum ihrer Liturgie haben die Christinnen aus dem bevölkerungsreichsten christlichen Land Asiens das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg (Mt 20, 1-16) gestellt. Den ungerechten nationalen und globalen Strukturen setzen sie die Gerechtigkeit Gottes entgegen.
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„Ökumenisch Kirche sein“

Gemeinsamer Aufruf der Evangelischen Kirchen Rheinland und Westfalen und des Bistums Essen

Foto: Uwe Schinkel

Bischof Overbeck, D. Korpiun, Pfr. Ecker, C. Gnypek - Foto: Uwe Schinkel

An der Schwelle zu einer neuen Gemeinsamkeit im Glauben im 500. Jahr nach der Reformation sehen sich die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und das katholische Bistum Essen. Im Anschluss an einen ökumenischen Versöhnungsgottesdienst am Sonntag, 22. Januar, im Essener Dom vereinbarten die drei Vertreter der Kirchen konkrete Formen der Zusammenarbeit in der Gemeindeentwicklung sowie für die Zusammenarbeit in unterschiedlichen kirchlichen Aufgabenfeldern und Verantwortungsbereichen. Unterzeichnet wurde der Aufruf „Ökumenisch Kirche sein“ von Präses Manfred Rekowski (EKiR), Vizepräsident Albert Henz (EKvW) sowie Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen).  ::  weiterlesen



„So viel Du brauchst“ – Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

„Sieben Wochen vor dem Osterfest inne halten, sich auf das Wesentliche konzentrieren und Gottes Schöpfung mit Herz und Verstand in den Blick nehmen – so lässt sich neu erfahren, was wir brauchen.“ Jede und jeder von uns hat die Möglichkeit, im Kleinen wie im Großen, alleine oder in Gemeinschaft das eigene Leben klimafreundlicher zu gestalten. Denn der Klimawandel gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen und verstärkt weltweit Ungerechtigkeiten.  ::  weiterlesen



Ökumenisches Christusfest in Koblenz

05.06. 2017
Koblenz

Die Umkehr zu Jesus Christus und die Erneuerung durch sein Evangelium waren zentrale Anliegen der Reformation. Martin Luthers Wiederentdeckung der frohen Botschaft, dass Christus die Menschen aus Glauben gerettet hat, verbindet die Konfessionen heute. Diese gemeinsame Mitte zu feiern, dazu dient das Ökumenische Christusfest in Koblenz. "Vergnügt, erlöst, befreit" - unter diesem Motto steht der Pfingstmontag im Jahre des Reformationsfestes, das ökumenisch gefeiert wird.

www.christusfest-koblenz.de  ::  weiterlesen

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Filmbeitrag zu Mülheimer Weltbaustelle

Wandgemälde zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen (SDGs)

Wandbild in Mülheim

Das über 500 qm große Wandbild der Künstler Adam Masava aus Nairobi / Kenia und Hardy Bock aus Mülheim ist fertig geworden. Es dauerte länger als geplant, Regen und Winterwetter haben die Arbeiten am Gerüst immer wieder unterbrochen. Doch nun ist das riesige Kunstwerk fertig und wird das Mülheimer Stadtbild in den nächsten Jahren prägen. Das Künstlerduo hat sich mit den nachhaltigen Entwicklungszielen beschäftigt (Sustainable Developement Goals), bei denen es u.a. um die Überwindung von Armut und Hunger, aber auch um bessere Lebensbedingungen in den Städten und die Verbesserung der Infrastruktur geht. Das Projekt ist ein Teil der Kampagne "Weltbaustellen" des Eine Welt Netz NRW und wurde in Mülheim vom GMÖ in Kooperation mit dem Agendabüro und der Klimainitiative Mülheim umgesetzt. Ein Filmbeitrag von Yaroslav Dimont stellt die beiden Künstler und das Projekt vor:

>Ausstellung von Masava und Bock in Mülheim




Staat machen!?

Dritter Studientag des Netzwerks "Palästina - Israel - Rheinland"

Er bekommt an diesem Tag viel Anerkennung, der Beschluss der rheinischen Landessynode vom Beginn diesen Jahres, der die Anerkennung staatlicher Souveränität Palästinas fordert. Aber der Beschluss erntet nicht nur Zustimmung. In manchen Gesprächen auch außerhalb des Rheinlands gibt es Zurückhaltung und Kritik an dem Beschluss. Auch das wurde deutlich beim Studientag „,Staat machen!?‘ – Auf dem Weg zur palästinensischen Eigenstaatlichkeit“, dem dritten des Netzwerks „Palästina – Israel – Rheinland (PIR)“, das Menschen aus der rheinischen Kirche vereint, die sich im Thema Israel-Palästina engagieren.

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Pilgerweg der Begegnung

Eine Aktion mit dem Internationalen Kirchenkonvent

Pilgerweg der begegnung

„Ich dachte: Wir schreiben Geschichte! Fremdsprachigen Christen laufen in aller Freiheit singend durch die Straßen von Duisburg.“
(José Manuel González, spanische Gemeinde)

Christen mit Migrationsgeschichten aus Europa, Afrika, Lateinamerika und Asien machten sich gemeinsam auf den Weg. Beim Pilgerweg der Begegnung liefen sie gemeinsam durch ihre Stadt, sangen, beteten und zeigten wie vielfältig und multikulturell evangelische Gemeinden aussehen können.
Es gibt viele internationale Gemeinden, die in Kirchen und Gemeindehäusern neben den deutschen Kirchengemeinden ihre Gottesdienste feiern und ein eigenes Gemeindeleben führen. In Duisburg gibt es den internationalen Kirchenkonvent, wo sich Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen Migrantenkirchen treffen und austauschen. Um uns gegenseitig besser kennen zu lernen verabredeten wir uns am Samstag, den 10. September 2016 zu einer gemeinsamen Aktion:
Dem Pilgerweg der Begegnung.  ::  weiterlesen



Inspiration und Ökumene

GMÖ beim "Tag der Inspiration" der EKiR

"Evangelisch ist nicht nur deutsch" lautete der Titel eines Standes beim "Tag der Inspiration". Rund 400 Interessierte trafen sich am 29. Oktober 2016 im Kölner Gürzenich um sich über neue Impulse für die Evangelische Kirche auszutauschen. Mit Ständen, Workshops und Vorträgen wurden Ideen für eine relevante Kirche präsentiert. Mit dabei war auch der GMÖ mit drei Ständen und einem Workshop. Der GMÖ Bergisches Land präsentierte eine Ökumenische Visite auf Kirchenkreisebene. Aus der Region Westliches Ruhrgebiet kam die Anregung "Pilgerweg der Begegnung" in Kooperation mit dem Internationalen Kirchenkovent Duisburg. Der GMÖ Köln-Bonn präsentierte Gottesdienste mit internationalen Gemeinden zu den reformatorischen Grundprinzipien "allein aus Gnade" (sola gratia), "allein die Schrift" (sola scriptura), "allein aus Glauben" (sola fide) und "allein Christus" (solus christus).

Inspiration kommt aus aller Welt.




glaubensreich und engagiert

Inspiration für Transformation

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh ... Santa Meyer-Nandi im Vortrag

Im Raum der Entdeckungen" thematisierte der Tag der Inspiration zwölf bewegende Herausforderungen an Kirche und Gesellschaft. Und wenn es um die Zukunft der Kirche in der Gesellschaft geht, geht es auch um unsere Glaubwürdigkeit. Und die zeigt sich daran, wie wir in Erscheinung treten.

In der Kölner Innenstadt mit seinen vielen Mode- und Schuhgeschäften ist eine vom GMÖ vorbereitete Veranstaltung der Frage nachgegangen, welche Schritte der Gerechtigkeit wir gehen können. Die Gesprächspartnerinnen waren ausgewiesene Experten!  ::  weiterlesen



70 Jahre Ökumenische Ausbildung beim Weltkirchenrat

GMÖ-Pfarrerin Ursula Thomé berichtet von einem Wiedersehen in Genf

Ursula Thomé, Dir. Ioan Sauca, Ana Villanueva (Ehemalige 1984/85)

Ursula Thomé, Dir. Ioan Sauca, Ana Villanueva (Ehemalige 1984/85)

Vom 30.9. -2.10.2016 feierte das Ökumenische Institut des Ökumenischen Rates der Kirchen in Bossey bei Genf seinen 70. Geburtstag. Eingeladen waren ehemalige Bossey-Studierende und Lehrende, Bossey-Freunde, Mitarbeitende des ÖRK und interessierte Öffentlichkeit.
„Die Bossey-Erfahrung hat mein Leben verändert.“ So beschreiben viele Studierende der vergangenen Jahre ihre Erfahrung des interkulturellen, ökumenischen Lernens. So hat es auch Pfarrerin Ursula Thomé erlebt, als sie an der Graduate School 1984/85 – also vor 32 Jahren – studiert hat. Sie hat als Ehemalige jetzt an der 70. Jahr Feier teilgenommen. Gemeinsam mit 60 Studierenden aus aller Welt und vielen christlichen Kirchen und Konfessionen zusammen zu leben, zu beten, Gottesdienste zu feiern, zu studieren und den Alltag zu teilen – das war eine lebensverändernde Erfahrung. Eine schöne und auch manchmal verstörende Erfahrung, sich selbst als Teil in der Vielfalt der Kirchen und Kulturen zu verstehen und den eigenen Blickwinkel auf die Welt zu verändern. Und dies nicht nur in Büchern zu studieren, sondern in ganz praktischen Lebenserfahrungen. Die Kapelle war der Lern-Ort, der alle herausgefordert hat. Damals ohne Computer, ohne Laptop, ohne Handy oder Smartphone war das Leben im „ökumenischen Laboratorium Bossey“ mit nur wenig Kontakten nach Hause verbunden. Für die Teilnehmenden aus dem Pacific oder dem südlichen Afrika war dies eine Zeit voller Heimweh.
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Alle GMÖ-Veranstaltungen

03.03. 2017
Philippinen Weltgebetstag - "Was ist denn fair?" Globale Gerechtigkeit steht im Zentrum des Weltgebetstags von Frauen der Philippinen „Was ist de ... :: mehr

Sa 04.03. 2017 | 09:30 bis 13:00
Kamp-Lintfort, Kloster Kamp, Abteiplatz 13 Wie begegnen wir rechtspopulistischen Haltungen? Studientag mit Vortrag, Erfahrungsaustausch, Rhetorik-Coaching :: mehr

Di 14.03. 2017 | 09:00
Krefeld Friedensvernetzungstreffen :: mehr

14.03. 2017 bis 31.03. 2017
Krypta der Kreuzkirche "Frieden geht anders": Ausstellung und Veranstaltungsreihe in Bonn "Frieden geht anders" lautet der programmatische Titel einer Impuls-Ausstellung, die vom 14. - 31. ... :: mehr

Mo 20.03. 2017 | 18:30 bis 21:00
Kirchenpavillon Bonn, Kaiserplatz 1a Frieden geht anders - aber wie? Angesichts der vielen gewalttätigen Konflikte und Kriege auf der Erde - ist Frieden da nicht eine ... :: mehr

Fr 24.03. 2017 | 16:00 bis 19:00
Moers, Kirche Asberg, Drususstr. Politische Kampagnenarbeit im Fairen Handel Aktionen-Workshop: Ausprobieren, Mitmachen & Planen :: mehr

Sa 01.04. 2017 | 10:00 bis 16:00
Krefeld, Kultur.Punkt der Friedenskirche, Luisenplatz 1 Presbyter-Fortbildung: Bin eben mal die Welt retten Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – so kann es gehen! :: mehr

05.06. 2017
Koblenz Ökumenisches Christusfest in Koblenz Die Umkehr zu Jesus Christus und die Erneuerung durch sein Evangelium waren zentrale Anliegen der R ... :: mehr

25.06. 2017
Xanten, Archäologischer Park Kreiskirchentag Ökumene haut.nah :: mehr

02.07. 2017
Wesel, Willibrordi-Dom Kreiskirchentag Wasser: Menschenrecht und Gottes Gabe :: mehr

01.09. 2017 bis 02.09. 2017
Mönchengladbach-Rheydt, Ev. Hauptkirche Reformationssynode "Gottes Wort kehrt nicht wieder leer zu ihm zurück" Jesaja 55 :: mehr

Sa 23.09. 2017 | 09:30 bis 13:00
Krefeld, GMÖ, Westwall 37 Ökumenische Visite – Mission und Evangelisation Studientag :: mehr