GMÖ

Gemeindedienst für Mission und Ökumene

Essen 2010 / Foto: Leo Drummond

Der Gemeindedienst für Mission und Ökumene (GMÖ) ist eine Einrichtung in den Kirchenkreisen der Ev. Kirche im Rheinland. Ziel der Arbeit des GMÖ ist es, das Engagement der Kirche für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung im globalen Horizont zu fördern und zu unterstützen. Dabei arbeiten wir intensiv mit unseren weltweiten Partnerkirchen zusammen.




Staat machen!?

Dritter Studientag des Netzwerks "Palästina - Israel - Rheinland"

Er bekommt an diesem Tag viel Anerkennung, der Beschluss der rheinischen Landessynode vom Beginn diesen Jahres, der die Anerkennung staatlicher Souveränität Palästinas fordert. Aber der Beschluss erntet nicht nur Zustimmung. In manchen Gesprächen auch außerhalb des Rheinlands gibt es Zurückhaltung und Kritik an dem Beschluss. Auch das wurde deutlich beim Studientag „,Staat machen!?‘ – Auf dem Weg zur palästinensischen Eigenstaatlichkeit“, dem dritten des Netzwerks „Palästina – Israel – Rheinland (PIR)“, das Menschen aus der rheinischen Kirche vereint, die sich im Thema Israel-Palästina engagieren.

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Weltbaustelle Mülheim

Ein Kunstwerk zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen

Schlote wachsen aus Bäumen, Löwe und Giraffe bekommen ein Zuhause im Großstadtdschungel – Motive und Welten verschmelzen in Mülheims neuem Wandkunstwerk. Gestern präsentierten die Macher der „Weltbaustelle Mülheim“ ihr Urban-Art-Projekt der Öffentlichkeit. Der kreative Entwurf des deutsch-kenianischen Duos Adam Masava und Hardy Bock greift Szenen aus der Natur ebenso wie auf wie aus dem urbanen Leben mit den alltäglichen Anforderungen an Logistik und Transport. Ein gelber Omnibus kreuzt das Bild, und vom anderen Ende ein Fahrradlieferant, der Kisten auf seinem Gepäckträger in die Höhe stapelt. Daneben suchen Löwe und Giraffe ihren Platz im Großstadtdschungel. Die Künstler haben auf der 543-Quadratmeter-Wand am ehemaligen Mülheimer Frauengefängnis die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bildlich und überaus großflächig in Szene gesetzt. Über sieben Etagen spannt sich das Gerüst für die Künstler entlang der Fassade. „Mit dem Bild wurde nachhaltig das Gesicht der Stadt verändert, es erinnert uns daran, dass wir uns auch in unserem eigenen Lebensumfeld bewusster verhalten sollten“, sagte Schirmherr Prof. Peter Vermeulen, Planungs- und Baudezernent der Stadt Mülheim bei der öffentlichen Präsentation.  ::  weiterlesen



Pilgerweg der Begegnung

Eine Aktion mit dem Internationalen Kirchenkonvent

Pilgerweg der begegnung

„Ich dachte: Wir schreiben Geschichte! Fremdsprachigen Christen laufen in aller Freiheit singend durch die Straßen von Duisburg.“
(José Manuel González, spanische Gemeinde)

Christen mit Migrationsgeschichten aus Europa, Afrika, Lateinamerika und Asien machten sich gemeinsam auf den Weg. Beim Pilgerweg der Begegnung liefen sie gemeinsam durch ihre Stadt, sangen, beteten und zeigten wie vielfältig und multikulturell evangelische Gemeinden aussehen können.
Es gibt viele internationale Gemeinden, die in Kirchen und Gemeindehäusern neben den deutschen Kirchengemeinden ihre Gottesdienste feiern und ein eigenes Gemeindeleben führen. In Duisburg gibt es den internationalen Kirchenkonvent, wo sich Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen Migrantenkirchen treffen und austauschen. Um uns gegenseitig besser kennen zu lernen verabredeten wir uns am Samstag, den 10. September 2016 zu einer gemeinsamen Aktion:
Dem Pilgerweg der Begegnung.  ::  weiterlesen



Inspiration und Ökumene

GMÖ beim "Tag der Inspiration" der EKiR

"Evangelisch ist nicht nur deutsch" lautete der Titel eines Standes beim "Tag der Inspiration". Rund 400 Interessierte trafen sich am 29. Oktober 2016 im Kölner Gürzenich um sich über neue Impulse für die Evangelische Kirche auszutauschen. Mit Ständen, Workshops und Vorträgen wurden Ideen für eine relevante Kirche präsentiert. Mit dabei war auch der GMÖ mit drei Ständen und einem Workshop. Der GMÖ Bergisches Land präsentierte eine Ökumenische Visite auf Kirchenkreisebene. Aus der Region Westliches Ruhrgebiet kam die Anregung "Pilgerweg der Begegnung" in Kooperation mit dem Internationalen Kirchenkovent Duisburg. Der GMÖ Köln-Bonn präsentierte Gottesdienste mit internationalen Gemeinden zu den reformatorischen Grundprinzipien "allein aus Gnade" (sola gratia), "allein die Schrift" (sola scriptura), "allein aus Glauben" (sola fide) und "allein Christus" (solus christus).

Inspiration kommt aus aller Welt.




glaubensreich und engagiert

Inspiration für Transformation

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh ... Santa Meyer-Nandi im Vortrag

Im Raum der Entdeckungen" thematisierte der Tag der Inspiration zwölf bewegende Herausforderungen an Kirche und Gesellschaft. Und wenn es um die Zukunft der Kirche in der Gesellschaft geht, geht es auch um unsere Glaubwürdigkeit. Und die zeigt sich daran, wie wir in Erscheinung treten.

In der Kölner Innenstadt mit seinen vielen Mode- und Schuhgeschäften ist eine vom GMÖ vorbereitete Veranstaltung der Frage nachgegangen, welche Schritte der Gerechtigkeit wir gehen können. Die Gesprächspartnerinnen waren ausgewiesene Experten!  ::  weiterlesen



70 Jahre Ökumenische Ausbildung beim Weltkirchenrat

GMÖ-Pfarrerin Ursula Thomé berichtet von einem Wiedersehen in Genf

Ursula Thomé, Dir. Ioan Sauca, Ana Villanueva (Ehemalige 1984/85)

Ursula Thomé, Dir. Ioan Sauca, Ana Villanueva (Ehemalige 1984/85)

Vom 30.9. -2.10.2016 feierte das Ökumenische Institut des Ökumenischen Rates der Kirchen in Bossey bei Genf seinen 70. Geburtstag. Eingeladen waren ehemalige Bossey-Studierende und Lehrende, Bossey-Freunde, Mitarbeitende des ÖRK und interessierte Öffentlichkeit.
„Die Bossey-Erfahrung hat mein Leben verändert.“ So beschreiben viele Studierende der vergangenen Jahre ihre Erfahrung des interkulturellen, ökumenischen Lernens. So hat es auch Pfarrerin Ursula Thomé erlebt, als sie an der Graduate School 1984/85 – also vor 32 Jahren – studiert hat. Sie hat als Ehemalige jetzt an der 70. Jahr Feier teilgenommen. Gemeinsam mit 60 Studierenden aus aller Welt und vielen christlichen Kirchen und Konfessionen zusammen zu leben, zu beten, Gottesdienste zu feiern, zu studieren und den Alltag zu teilen – das war eine lebensverändernde Erfahrung. Eine schöne und auch manchmal verstörende Erfahrung, sich selbst als Teil in der Vielfalt der Kirchen und Kulturen zu verstehen und den eigenen Blickwinkel auf die Welt zu verändern. Und dies nicht nur in Büchern zu studieren, sondern in ganz praktischen Lebenserfahrungen. Die Kapelle war der Lern-Ort, der alle herausgefordert hat. Damals ohne Computer, ohne Laptop, ohne Handy oder Smartphone war das Leben im „ökumenischen Laboratorium Bossey“ mit nur wenig Kontakten nach Hause verbunden. Für die Teilnehmenden aus dem Pacific oder dem südlichen Afrika war dies eine Zeit voller Heimweh.
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Reise in die USA

UCC - Kirche veranstaltet Friedenstreffen

Mount Rushmore - South Dakota

Zu einem Jugendtreffen unter dem Motto "Partners in Peace" lädt die evangelische Partnerkirche UCC (United Chruch of Christ) Jugendliche in die USA ein. Aus der EKiR werden drei Delegierte zu dem Treffen reisen: Claire Brown, Jennifer Aden und Jan Kock. Begleitet werden sie von Claudio Gnypek (GMÖ).

Die UCC versteht sich als "Kirche des gerechten Friedens" und setzt sich u.a. für die Rechte von Schwarzen, indigenen Völkern und Minderheiten in den USA ein. Es wird interessant sein zu erfahren, was Friedensarbeit in diesen Zeiten der rassistischen Gewalt und des Präsidentschaftswahlkampf bedeutet.

Wir werden von der Reise Berichte und Fotos auf diesem Blog veröffentlichen:

http://reise.ekir.de/

Ab dem 5. August 2016 geht es los.




Segel setzen, zu neuen Ufern aufbrechen

Rückblick auf das Pfingstfest beGeistert 2016 - Weite wirkt

Weite Wirkt

Chor Reimai aus Westpapua (Foto: Christoph Jendral)

Hier werde die Eine Welt lebendig und spürbar, sagte Ministerpräsidentin Kraft als Schirmherrin der Kampagne "Weite wirkt", deren rheinischer Höhepunkt Pfingstsonntag in Mülheim gefeiert wurde.

Unter dem Motto "beGeistert 2016 - Weite wirkt" wurde ein Tag ganz im Zeichen der Ökumene gefeiert. "Weite wirkt" ist das letzte der Themenjahre vor dem Jubiläumsjahr 2017 zur Feier von 500 Jahren Reformation. Vor Beginn des Gottesdienstes machte Kraft, die als Schirmherrin "Weite wirkt" unterstützt, klar, dass es uns alle unmittelbar angehe, wenn es anderswo Krisen und Krieg gibt, und dass es aus tiefer Mitmenschlichkeit heraus gelte, den Betroffenen Schutz zu geben. Die Ursachenbekämpfung erfordere einen langen Atem. Selbstkritisch müsse sie sagen, da habe auch die Politik noch Nachholbedarf.  ::  weiterlesen



Nizaqete Bislimi - von der Asylbewerberin zur Rechtsanwältin

Interview in der Radiosendung OIPOD

Nizaqete Bislimi

Nizaqete Bislimi erzählt, wie sie in den 90er Jahren als Roma-Mädchen mit ihrer Familie vor dem Krieg im Kosovo floh. In Deutschland hoffte sie auf ein sicheres Leben. Jahrelang lebten die Bislimis in Flüchtlingsunterkünften und im Status der Duldung, ohne sichere Lebensperspektive, in Angst vor Abschiebung. Vom Asylbewerberheim startete sie eine außergewöhnliche Karriere. Als Anwältin für Ausländer- und Asylrecht setzt sie sich auch politisch für die Rechte von Geflüchteten in Deutschland ein.

Das Interview können Sie hier als Podcast hören:

OIPOD#44 - Nizaqete Bislimi

 




Kirche des gerechten Friedens

3. Rheinische Friedenskonferenz

3. Rheinische Friedenskonferenz

Die Evangelische Kirche im Rheinland als Kirche des gerechten Friedens. Welche Herausforderungen würden sich daraus ergeben? Wie könnte das konkret aussehen? Darum ging es bei der 3. Rheinischen Friedenskonferenz in Bonn, mit Impulsen aus der United Church of Christ.

„Kirche des gerechten Friedens, das bedeutet ein klares Nein und ein klares Ja. Ein klares Nein zum Tod und ein klares Ja zum Leben“, erklärte Dr. Mark Burrows, Professor an der evangelischen Fachhochschule in Bochum. Als sich seine Kirche, die United Church of Christ (UCC), in den 1980er Jahren zur „Just Peace Church“ einer Kirche des gerechten Friedens erklärte, sei dies in einer politisch schwierigen Zeit geschehen. „Mit diesem Beschluss wollte die UCC deutlich machen, dass sie Gewalt und Krieg ablehnt. Und auch ein klares Zeichen des Protestes gegen die Stationierung amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Europa setzen“, so Burrows.
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Von Klimaschutz bis soziale Gerechtigkeit - Rückblick auf die Tagung "Agenda 2030"

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutieren gesellschaftliche und politische Konfliktfelder sowie notwendige Veränderungen für eine nachhaltige Entwicklung

Diskussion mit Landtagsabgeordneten

Vertreter aus Politik und Gesellschaft diskutierten auf einer Tagung vom 19.-20.2. in Haus Villigst die Bedeutung der UN-Nachhaltigkeitsziele für Deutschland und NRW. In diesen 17 Zielen verpflichten sich alle Staaten bis 2030 z. B. die Armut zu beseitigen, dem Klimawandel entgegenzuwirken, den Verlust biologischer Vielfalt einzudämmen, soziale Ungleichheit abzubauen.

Der Chef der Staatskanzlei und Minister Franz-Josef Lersch-Mense führte aus, dass das Land NRW vor dem Hintergrund der neuen UN-Ziele, die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie stärken möchte. Handlungsbedarf sieht er dabei besonders im Bereich Integration. Im Rahmen der Eine-Welt-Arbeit des Landes sollen internationale Kooperationen z. B. mit Ghana und China verstärkt werden.

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Ökumenische Visite in der EKiR

Kritisch und solidarisch

okumenische Visite

Partner aus aller Welt haben die rheinische Kirche unter die Lupe genommen. Zehn Tage visitierten Gäste aus 17 deutschen, europäischen und überseeischen Partnerkirchen die Gemeinden und mehr zwischen Emmerich und Saarbrücken.

Theologisch und strukturell steht die Evangelische Kirche im Rheinland mit ihren 2,66 Millionen Mitgliedern vor großen Aufgaben. In ihren Umbrüchen hat sie sich als Teil einer großen Gemeinschaft von Vertreterinnen und Vertretern ihrer Partnerkirchen unter die Lupe nehmen lassen: Gäste aus 17 deutschen, europäischen und überseeischen Partnerkirchen kamen deshalb vom 11. bis 21. Juni 2015 zu einer Ökumenischen Visite an Rhein, Saar und Wupper. Die Gäste u. a. aus Indonesien, Namibia, dem Kongo, Polen, den USA, Rumänien und Frankreich schauten sich die Arbeit in mehreren Regionen zwischen Niederrhein und Saarland an und sammelten ihre Beobachtungen und Anregungen in einem Dokument, das sie heute zum Abschluss der Visite der Kirchenleitung mit Präses Manfred Rekowski an der Spitze überreicht haben.  ::  weiterlesen




 

Alle GMÖ-Veranstaltungen

Mi 18.01. 2017 | 18:00
Kamp-Lintfort, Kloster Kamp, Abteiplatz 24 Grundkurs Fairer Handel 6 Termine für Aktionsgruppen, Weltläden und Interessierte. :: mehr

Do 26.01. 2017 | 19:00
Ev. Ladenkirche Mülheim Stammtisch Fairer Handel Von verschiedenen Seiten hat uns der Wunsch erreicht die Vernetzung der „Fair-Handels-Szene“ im ... :: mehr

13.03. 2017
"Frieden geht anders": Ausstellung im März 2017 in Bonn Bitte vormerken: "Frieden geht anders" lautet der programmatische Titel einer Impuls-Ausstellung, d ... :: mehr

Mi 26.04. 2017 | 18:00
Moers Methodenworkshop für Aktionen zur Fairen Woche 2017 Workshop mit praktischen Übungen und Planung nächster Veranstaltungen zum Fairen Handel. :: mehr

01.09. 2017 bis 02.09. 2017
Rheydt Reformationssynode Welche Errungenschaften aus der Reformationszeit haben die Evangelische Kirche im Rheinland bis heu ... :: mehr